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Burnout

Fühlen Sie sich ausgelaugt und leer, müde und erschöpft, lust- und antriebslos?
Leiden Sie unter einer anhaltenden, beruflichen und/oder privaten Überbelastung?
Kennen Sie das Gefühl: 'dass Ihnen alles zu viel' ist? Ziehen Sie Sich immer mehr zurück, pflegen kaum mehr Freundschaften und haben vermehrt Probleme mit Ihrer/m Partner/in? Dann sind Ihnen die Kernsymptome von Burnout wohl vertraut.

Burnout ist ein Befindlichkeitssyndrom, das nicht plötzlich auftritt. Es ist ein schleichender Prozess, der gekennzeichnet ist durch eine zunehmende körperliche und emotionale Erschöpfung, anhaltende physische und psychische Leistungsminderung, Antriebsschwäche sowie dem Unvermögen, sich entspannen und erholen zu können. Ebenso ist eine gleichgültige bis abweisende Haltung gegenüber anderen Menschen und der eigenen Arbeit festzustellen.

Parallel dazu treten vermehrt psychosomatische Reaktionen auf und es kann zu mehr oder minder ausgeprägten, körperlichen Beeinträchtigungen kommen: Verspannungen, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Probleme, Magen- / Darmbeschwerden, Schmerzsyndrome, Tinnitus, Essstörungen, Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten uvm.

Gerade deswegen sollte Burnout - positiv betrachtet - als Aufforderung verstanden werden, etwas zu verändern, da es ein enormes Potential für Erneuerung und Wachstum bietet. Hier gilt es, die Herausforderung anzunehmen, die eigene Leistungsfähigkeit besser einschätzen und bestehende Ressourcen wirksamer nutzen zu lernen, um zukünftigen Leistungsanforderungen realistisch begegnen und diese angemessen bewältigen zu können.

Den Fokus bildet dabei die Stärkung von Selbstwirksamkeits- und Kompetenzerleben,
um Gefühle der Ohnmacht und der Hilflosigkeit, der eigenen Unzulänglichkeit und des Versagens abzubauen sowie Möglichkeiten der positiven Einflussnahme aufzuzeigen und zu vermitteln.

Die Förderung von individuellen Bewältigungskompetenzen haben vor allem zum Ziel:

  • Modifikation von Arbeitsweisen und -bewältigung
  • Abbau von Zeit- und Leistungsdruck
  • Realistische Selbsteinschätzung
  • Zielsetzungen und Erfolgserlebnisse bei der Arbeit
  • lösungsorientierte statt problemzentrierte Denk- und Handlungsweisen
  • Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Belastung und Entspannung