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Verhaltensmedizin

Die Verhaltensmedizin befasst sich mit der Anwendung verhaltenstherapeutischer Erkenntnisse auf allgemeine medizinische Sachverhalte und dient der ergänzenden Behandlung von körperlichen Erkrankungen mit psychologischen Mitteln.

Die Interventionen setzen sowohl an der gezielten Beeinflussung der Körpersymptomatik als auch an der Veränderung äußerer und innerpsychischer Bedingungen an, die maßgeblich zum Krankheitsverlauf beitragen.

Der verhaltensmedizinische Behandlungsschwerpunkt liegt auf einer Verbesserung der Erfassung eigener Körperlichkeiten - speziell von Krankheitssymptomen, um sie wirkungsvoller und rechtzeitiger behandeln zu können. Dabei beziehen sich die Behandlungsmaßnahmen auf verschiedene Ebenen des Verhaltens und Erlebens:
Denken, Fühlen, Verhaltensgewohnheiten und körperliche Reaktionen.

Durch Förderung von Krankheitseinsicht und Krankheitsbewältigung soll
die Anpassung individueller Denk- und Verhaltensmuster an eine veränderte Lebensführung hilfreich unterstützt werden.

Aufklärung, Informationsvermittlung, individuelle Beratung und Training bewirken

  • Aufbau von Problembewusstsein
  • Bestimmung und gezielte Veränderung von Risikofaktoren
  • Aufbau positiver Erwartungen und Einschätzungen eigener Bewältigungsmöglichkeiten
  • Aufzeigen von alternativen Sichtweisen und Perspektiven
  • Aufbau von Kontrollüberzeugungen und Selbstwirksamkeitsgefühlen
    im Umgang mit der Erkrankung, dem Krankheitsverlauf und möglichen Spätfolgen (z.B. bleibende Behinderungen, Entstellungen, Folgeerkrankungen, Pflegebedürftigkeit)
  • Förderung der Stresstoleranz und Belastungsfähigkeit
    (Stress- und Ärgermanagement, Schmerzbewältigung, Entspannungsverfahren)